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Demokratie statt Diktatur


Die Geschichte der Friedlichen Revolution in der DDR ist eine Geschichte vom unbedingten Wunsch nach grundlegenden Rechten: Reisefreiheit, Wahlrecht, Meinungsfreiheit. Die Forderungen der Demonstranten im Herbst 1989 hatten ein gemeinsames Ziel: Menschenrechte statt Repressionen - "Demokratie statt Diktatur!" Die universellen Rechte für jeden einzelnen Menschen hatte die DDR-Regierung über Jahrzehnte eingeschränkt oder komplett verweigert. In ihrem Auftrag setzte die Staatssicherheit Menschenrechte systematisch außer Kraft.

"Demokratie statt Diktatur" zeigt, wie individuelle Freiheiten ausgehebelt werden konnten – anhand von Unterlagen, die sich im ehemaligen Archiv der Stasi finden. Die Seite gibt Einblicke in Befehle zur seelischen Zerstörung von Kritikern, in Anleitungen zu verfassungswidrigen Hausdurchsuchungen und Überwachungstechniken. Die Unterlagen der Geheimpolizei sind heute zugänglich und dokumentieren die Menschenrechtsverletzungen in der SED-Diktatur. Genauso erzählen sie vom Widerstand dagegen – und so die Erfolgsgeschichte der Friedlichen Revolution.

Informationsmaterial des MfS zu Menschenrechten

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Ende der 80er Jahre erreichte die Diskussion über Menschenrechte in der DDR einen neuen Höhepunkt. Das MfS sah sich gezwungen darauf zu reagieren und brachte im Juni 1988 eine Informationsbroschüre heraus, in der es Stellung zum Thema bezog.

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"Revisor" - ein Lehrfilm der Stasi

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Dieser Schulungsfilm der Stasi zum Vorgang "Revisor" zeigt einen Mann im Visier der Staatssicherheit. Er dokumentiert die Methoden der MfS-Mitarbeiter bei einer Wohnungsdurchsuchung und gibt einen Einblick in deren Denken und Selbstbild.

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MfS-Fotodokumentation: Festnahme nach Fluchtversuch

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Im Kofferraum eines Autos versuchten diese Menschen die DDR zu verlassen. Doch die Stasi vereitelte das Unternehmen und fotografierte die "Republikflüchtlinge" in ihren Verstecken. Dieses entwürdigende Vorgehen wurde ursprünglich von der DDR-Kriminalpolizei entwickelt.

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Punks in der DDR

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Jugendliche, die sich auffällig kleideten und benahmen, galten in der SED als Bedrohung. Die Stasi beobachtete bestimmte Jugendkulturen daher sehr genau. Besonders im Fokus standen die Punks in der DDR. Die Geheimpolizisten fertigten erkennungsdienstliche Aufnahmen und Überwachungsfilme an.

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Bürgertag Demokratie statt Diktatur am 17. Januar 2015

Anlässlich des 25. Jahrestages der Erstürmung der MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg lädt der BStU am 17. Januar 2015 zum Bürgertag ein. Höhepunkt ist die feierliche Eröffnung der neuen Dauerausstellung "Staatssicherheit in der SED-Diktatur" in "Haus 1", dem ehemaligen Dienstsitz von Stasi-Minister Erich Mielke.

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